So pflegen Sie Ihre Gartenmöbel richtig

So pflegst Du Deine Gartenmöbel richtig für ein extrem langes LebenInhaltsverzeichnis:

  1. Einleitung
  2. Welche Gartenmöbel dürfen es sein?
  3. Gartenmöbel aus Massivholz pflegen
  4. Eine Patina ist kein Mangel
  5. Lackiert, gewachst, gelaugt oder geölt?
    1. Lackierte Gartenmöbel
    2. Gewachste Gartenmöbel
    3. Geölte oder gelaugte Gartenmöbel


Einleitung - jetzt aber ...

Sobald die ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr die Erde erwärmen, zieht es viele raus in den Garten. Terrassen und Balkons bringen ein klein Stückchen Natur, in der Sie sich wohlfühlt und relaxen können. Gartenmöbel gehören dazu. Moderne Gartenmöbel sind robust und strapazierfähig. Auch schlechte Witterung wird meist mühelos mit der richtigen Pflege überstanden. Gartenmöbel aus Massivholz liegen im Trend der Garten- und Balkongestaltung. Das natürliche Material passt sich wunderbar an die Umgebung an und vermittelt Wärme und Geborgenheit. Aber auch Massivholz-Gartenmöbel benötigen eine Pflege.

Welche Gartenmöbel dürfen es sein?

Das Angebot an Gartenmöbeln ist schier unendlich. Die Nummer eins im Garten, auf Terrasse und Balkon sind Gartenmöbel aus Holz. Und das nicht ohne Grund. Die Möbel haben eine fast unbegrenzte Lebenszeit. Während Tisch und Stuhl aus Kunststoff mit der Zeit unansehnlich werden und mit Gebrauchsspuren übersät sind, können Holzmöbel immer wieder aufgearbeitet werden. Dazu kommt auch noch der Umweltfaktor. Holz ist mühelos recycelbar. Plastik belastet die Umwelt auf viele Jahrhunderte. In unseren Meeren gibt es ganze Inseln aus Plastikmüll, welche eine enorme Gefahr für das Ökosystem sind. Ihre Entscheidung für Gartenmöbel aus Holz ist eine Entscheidung fürs Leben. Für Sie bringt das auch finanzielle Vorteile, denn auf die Lebenszeit gerechnet sind Holzmöbel um einiges günstiger als Möbel aus Kunststoff.

Gartenmöbel aus Massivholz pflegen

Der Aufwand für die Pflege ist relativ gering. Dabei sind manche Holzarten aber anspruchsvoller als andere. Sie sollten sich also unbedingt für die richtige Holzart entscheiden, wenn Sie Ihre Möbel nur selten pflegen wollen. Möbel aus Teak, Robinie oder Bangkirai sind besonders robust. Generell sind Liegen, Tische und Stühle aus Laubhölzern weniger pflegeintensiv und haltbarer als Möbel aus Nadelhölzern. Nadelhölzer müssen im Außenbereich gut gepflegt werden und mit entsprechendem Holzschutz behandelt sein. Laubhölzer verfügen über spezielle Inhaltsstoffe, die sie resistenter gegenüber Schädlingen machen und auch den Pflegeaufwand reduzieren.

Moderne Gartenmöbel aus Holz sind heute vorbehandelt. In der ersten Zeit genügt eine einfache Reinigung mit Wasser oder einer leichten Seifenlauge. Aggressive Reinigungsmittel sollten auf Holz nicht eingesetzt werden. Die Scheuermilch gehört auf keinen Fall auf die Oberflächen. Günstig ist es, wenn Sie bei Nichtverwendung das Mobiliar abdecken und so gegen Nässe und UV-Strahlung schützen.

Schritte für das Abschleifen & Lackieren

Eine Patina ist kein Mangel

Jedes Holz erhält mit der Zeit eine graue bis silbergraue Patina. Diese entsteht durch die Einflüsse der Witterung. Feuchtigkeit und UV-Strahlen setzen der obersten Holzschicht zu. Ebenso wie feine Risse, die auch durch Witterungen entstehen, beeinflusst die Patina nicht die Lebensdauer und Stabilität der Hölzer. Sie ist lediglich ein kleiner Schönheitsmakel für alle diejenigen, die ein Vergrauen des Holzes nicht wünschen. Ein regelmäßiger Schutzanstrich kann das verhindern.

Lackiert, gewachst, gelaugt oder geölt?

Ab und zu werden Sie Ihre Gartenmöbel mit einem neuen Schutzanstrich versehen müssen. Entscheidend für die Pflege ist, wie das Holz vorbehandelt wurde. Das sollten Sie auch beibehalten. Lackierte Flächen werden später wieder lackiert, geölt Flächen erhalten einen Ölanstrich. Die Oberflächenbehandlungen haben für das Holz einen unterschiedlichen Schutz.

Lackierte Gartenmöbel

Mit einer Lackierung schließen Sie die Oberfläche komplett ab. Flüssigkeiten können nicht mehr ins Holz eindringen. Die Oberfläche braucht später nur mit einem feuchten Tuch gesäubert oder entstaubt zu werden. Allerdings lassen sich kleine Gebrauchsspuren auch nicht mühelos beseitigen. Dort helfen dann nur ein komplettes Abschleifen und eine Neulackierung. Eine neue Lackierung ist je nach Standort und Nutzung zu unterschiedlichen Zeiten notwendig. Prüfen Sie im Frühjahr, ob die Oberfläche noch komplett lackiert ist und der Lack sich nicht schon ablöst.

Gewachste Gartenmöbel

Gewachste Oberflächen sind im Außenbereich relativ empfindlich. Um dauerhafte Flecken zu meiden, müssen verschüttete Flüssigkeiten sofort aufgenommen werden. Die Oberfläche muss regelmäßig mit dem entsprechenden Holzwachs nachgearbeitet werden. Das Wachs pflegt, reinigt und schützt Ihre Gartenholzmöbel in einem Arbeitsgang.

Geölte oder gelaugte Gartenmöbel

Die meisten Gartenmöbel sind heute gelaugt oder geölt. Die Oberfläche bleibt offenporig und atmungsaktiv. Trotzdem ist sie gegen Feuchtigkeit gut geschützt. Das Holz sollte regelmäßig mit einer Ölpflege für Gartenholzmöbel behandelt werden, um den Schutz zu erhalten und das Holz vorm Austrocknen zu bewahren. Das geht aber ganz einfach: Sie brauchen nur das Öl mit einem weichen Lappen aufzutragen. Das kann je nach Witterung bis zu dreimal je Saison sein. Bevor Sie die Möbel wieder nutzen, sollte das Öl gut eintrocknen. Überschüssige Reste nehmen Sie mit einem trockenen Tuch auf. Bei der Wahl des Holzöles sollten Sie auf Herstellerangaben achten. Normales Haushaltsöl wird gerade in der Sonne schnell ranzig.

Mit kleinem Pflegeaufwand bleiben Gartenmöbel aus Massivholz lange schön.

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